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Ein Blick zurück lohnt sich!

Das Jahr 2020 war in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes: nahezu flächendeckendes Homeoffice, zwei Lockdowns und ein Wandel in der deutschen Bürokultur: Heimarbeit und Videomeetings gehören auf einmal wie selbstverständlich zum Alltag. Gerade jetzt lohnt sich daher der Blick zurück. Was lief bei euch im Team gut? Wo habt ihr euch auf Veränderungen hervorragend einstellen können, wo lief es gegebenenfalls etwas schlechter und was sind noch offene Baustellen, die es fertig zu stellen gilt? Die Zeit „zwischen den Jahren“ ist da eine hervorragende Gelegenheit einfach mal aufzuräumen. Auch, und besonders, geistig. Damit es dann auch heißen kann: Volle Kraft voraus! Der ideale Jahresstart fürs Team.

Deine Learnings identifizieren

Mit System kommst du meist weiter als blind drauf los. Daher empfehlen wir dir dein gesitiges Aufräumen und deine Learnings in Teilbereiche zu clustern. So kannst du zum Beispiel zunächst einen Blick auf eure operativen Tätigkeiten werfen und dich und dein Team fragen, wo im operativen Geschäft Abläufe funktionieren oder haken. Gerade durch die veränderten Systemvoraussetzungen in 2020 könnten hier eventuell noch Kleinigkeiten zu optimieren sein, die eure Produktivität steigern.

Der zweite Teilbereich, den es zu beurteilen gilt, ist die Kommunikation. Kommunikation im Team und Kommunikation des Teams nach außen. Denn ihr solltet natürlich nicht nur intern hervorragend zusammenarbeiten, sondern auch nach außen geschlossen ein gutes Bild abgegeben. Dass betrifft viele unterschiedliche Interessengruppen, wie zum Beispiel andere interne Abteilungen, Auszubildende, Geschäftsleitung, Lieferanten und – ganz wichtig – Kunden.

Punkt Nummer 3 in der Rücksicht ist das Thema Erfolg. Erfolgskontrolle und nicht zuletzt ein Review eurer Defintion von Erfolg. Hat die bisherige Definition so gepasst und war sie sowohl praxisnah als auch relevant? Habt ihr gemäß dieser Definition Erfolg gehabt und in welchem Maße ist die bisherige Zielerreichung in dem Kontext erfüllt?

Auch nicht zu unterschätzen: der Wohlfühlfaktor. Einene erheblichen Anteil unseres Alltags verbringen wir alle im Büro, auf der Arbeit. Da ist es ein wichtiges Ziel diesen Ort und dieses Umfeld so zu gestalten, dass man gerne daran teilnimmt. Was habt ihr im vergangenen Jahr genau dafür getan, inwiefern ist euer geschaffenes Umfeld genau der Ort, an dem man gerne arbeitet und wo gibt es Luft nach oben?

Zu guter Letzt, und das ist die Überleitung zum Hier und Jetzt, geht es um Weiterentwicklung. Denn nur auf einem Status Quo, dessen man sich bewusst ist, kann man voran kommen. Diesem Part, der Entwicklung, haben wir eine eigene Methode gewidmet und entwickelt: Das House of Improvement.

Das House of Improvement als praxisnahes Tool

Wir haben ein einfaches Tool entwickelt, das es erlaubt eure Learnings in einen klaren Plan für die Zukunft zu überführen: das House of Improvement. Warum ein Haus? Weil wir die Verbesserungen aus zwei Perspektiven betrachten: von innen, also wenn du im Haus stehst. Und von außen. Der Blick von außen auf das Haus. Gemeint ist damit, dass wir einerseits euer Potenzial innerhalb des Teams und der internen Teamkommunikation ausbauen, andererseits allerdings auch die Kommunikation mit Kunden, anderen Abteilungen, Lieferanten und weitere externen Interessengruppen.

Das House of Improvement bildet die HouseOfImprovement-Matrix – abgekürzt HoI-Matrix-, die sich in 4 Quadranten unterteilt, sodass auf der einen Seite (der Y-Achse) fachliche und persönliche Potenziale unterschieden werden. Auf der X-Achse unterscheiden wir Gruppen- und Individualpotenziale, sodass sich in der Überschneidung 4 Quadranten ergeben. Diese Quadranten stellen vier Entwicklungsbereiche des Improvement wie folgt dar: Soft-Skills & Werte im Team, individuelle Persönlichkeitsentwicklung, fachliches Know-How im Team, individuelles Fachwissen.

Durch die mit dem Bild des Hauses verdeutlichten zwei Perspektiven der Betrachtung ist sichergestellt, dass ihr euch im Team möglichst ganzheitlich entwickeln könnt, Potenziale identifiziert und Ziele setzt.

House of Improvement

Volle Kraft voraus!

Sind eure Entwicklungsfelder gefunden und festgehalten, setzt euch auf dieser Basis Ziele für das Jahr 2021 und versucht auf dieser Basis zu lernen und stets besser zu werden – im Team und jeder einzelne. Allein die Bemühung wird euch einen ganz tollen Impuls geben. Und, und das sagen wir gerne und oft, wir empfehlen euch definitiv eure Ziele SMART zu setzen. Also spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert. Das ist ganz wichtig, um eure Ziele auch wirklich umzusetzen und nachzuhalten, Erfolge zu sehen und daraus wiederum Motivation für den nächsten Schritt zu ziehen.

Macht also Meilenstein-FollowUps je Quartal, trackt eure eigenen Ziele und justiert nach, wo ihr gegebenenfalls euren geplanten Pfad verlassen habt.

Fazit: Der ideale Jahresstart fürs Team!

2020 hat uns mit all seinen Kapriolen viel Kraft und Energie gekostet. Andererseits hat dieses Jahr aber ganz neue Perspektiven auf Alltag und Büro entstehen lassen und learnings induziert, die wir nicht für möglich gehalten hätten. Wir empfehlen euch, diese Learnings mitzunehmen, zurückzublicken und euch zu fragen: Was haben wir in 2020 gelernt, was gut, was schlecht gemacht? Auf dieser Basis und mit Hilfe des House of Improvements lassen sich für das neue Jahr ideal Prioritäten und Ziele setzen, die ihr gemeinsam und individuell erreichen könnt und wollt.

So startet ihr mit geballter Energie motiviert in das Arbeitsjahr! Eben volle Kraft voraus. Der ideale Jahresstart fürs Team.

Ach übrigens: Wir sind auch prima Feedbackgeber. Allein schon von Berufs wegen 😉. Hier kannst du ein kostenloses Beratungsgespräch zu diesem Thema mit uns buchen.
Und denk immer daran:
Nie ohne dein Team!