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Lernen im Team

Warum eigentlich Lernen im Team? Allein bin ich doch viel konzentrierter! Oder? Der Mensch ist ein Rudeltier. Ist er das? Vielleicht nicht im engsten Wortsinne. Und doch: Die Nähe zu anderen menschlichen Individuen ist Teil unserer Natur. Wissenschaftlich bewiesen ist, dass Gemeinschaft, Zuneigung und Liebe zu einem größeren Wohlbefinden führen. Geistig sowie körperlich. Um das Überleben zu sichern, haben sich schon unsere steinzeitlichen Vorfahren zusammengetan und den Gefahren der Natur getrotzt. Heute wandeln 9 Milliarden Menschen unserer Spezies auf diesem Planeten, was uns zur bestimmenden Gattung auf der Erde macht. Innovation, Erfindertum, Wachstum. Diese Themen bestimmen nun das Weltgeschehen. Und doch, es zeigt sich nach wie vor, dass Kollektive die Welt beherrschen. Zugegeben, häufig angeführt von genialen Persönlichkeiten, die Massen inspirieren. Steve Jobs, Elon Musk, Barack Obama. Persönlichkeiten, die ihr Umfeld prägen und geprägt haben. Doch eins ist allen bewusst: Sie kommen allein nicht an ihr Ziel und brauchen ein Team zur Umsetzung aller Werte und Ideen.

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten steht das Wort Team für ‚Together Everyone Achieves More‘ – Gemeinsam erreicht jeder Einzelne mehr. Wir Deutschen machen daraus ‚Toll, ein anderer macht´s.‘ Vielleicht sind wir einfach grund-skeptischer, vielleicht zu rational. Doch auch wir hier in Deutschland wissen, dass gutes Teamwork Individualität schlägt – spätestens seit dem Wunder von Bern 1954 😉.

Was macht gemeinsames Arbeiten und Lernen nun genau aus?

Gemeinsames Lernen ist ein Phänomen. Bücher allein sind geduldig, denn jeder Einzelne nimmt Informationen durch seine persönliche Prägung selektiv auf. Was das eine Hirn in einen gelernten Kontext setzt, verarbeitet ein anderes Hirn gegebenenfalls komplett anders. So sind es auch sozialisierte Aspekte, die, neben der Intelligenz, darüber entscheiden, ob wir einen Sachverhalt richtig verstehen. An der Stelle beginnt Teamwork. Lerngruppen sind in Studentenstädten Alltag. Warum? Genau darum. Weil mehrere Perspektiven den Lernerfolg steigern, weil unterschiedliche Sichtweisen auf Wissen mehr Facetten aufdecken als nur eine einzige. Ergo: Wir lernen gemeinsam mehr.

Und was passiert dabei manchmal oder sogar oft? Die Sichtweise des anderen bringt mich auf eine neue Idee, es eröffnet sich eine ganz neue Welt. Das nennt man Inspiration. Neue Wege deckt man oft ganz genau so auf. Durch gegenseitige Reibung an einem Thema und die Beleuchtung von allen Seiten.

Lernen im Team: Gehört Kritik dazu?

Umgekehrt: Sollten meine Ideen, Wissen oder Verhaltensweisen falsch sein, bietet mir das Team die Möglichkeit eines direkten Spiegels. Sehe ich etwas falsch? War eine Herangehensweise gegebenenfalls fragwürdig oder fehlt mir an einer Stelle nötiges Know-How? Meine Mitstreiter können mir diese Info jederzeit zukommen lassen. Das nennt man konstruktive Kritik. Warum konstruktiv? Weil sie darauf aus ist, mich auf den richtigen Weg zu bringen, nicht darauf meinen Weg zu zerstören. Weil sie wert- und respektvoll ist.

Wir erkennen schon jetzt: Die Amis scheinen mit ihrem ‚Together Everyone Achieves More‘-Gedanken durchaus recht zu behalten. Wir erreichen mehr gemeinsam. Auch ein Grund warum wir als Teammentoren zu zweit sind ;-).

Und noch etwas: Wir halten gemeinsam mehr aus. ‚Geteiltes Leid ist halbes Leid‘ sagt ein deutsches Sprichwort und so ist es. Wenn wir uns austauschen können, Probleme aus unserer eingefahrenen, ängstlichen Sicht herausnehmen und mit Hilfe anderer neue Blickwinkel erkennen, löst sich die Tragweite eines Problems viel leichter. Und wenn es nur Trost und Zuwendung sind, wir funktionieren naturgemäß nachhaltiger in Gesellschaft.

Lernen im Team: Party on!

Eines noch: Hast du schon mal so richtig ausgiebig mit dir allein gefeiert? Nein? Ist auch irgendwie blöd, oder? Es funktioniert schlicht nicht. Denn Freude entfaltet sich erst dann, wenn wir sie mit Gleichgesinnten teilen, wenn wir Stolz und Erfolg mit Menschen teilen, die sich für mich und für sich ebenso freuen können wie ich selbst. Da entsteht Energie, da entstehen Visionen und da entsteht ein Gefühl Berge versetzen zu können. Und ehe man sich versieht, hat man den nächsten Berg versetzt. Im Team. Denn ‚Together Everyone Achieves More‘.

Wo und wie wir also unsere Erfolge feiern? Teilweise zu zweit, teilweise in der Community bei LinkedIn. Denn auch SocialMedia-Communities haben macnhmal genau diesen Teameffekt.

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